What makes jovoto special?
In the past days we have been following many discussions (for example here) about jovoto and the idea of crowdsourcing in general. It can be tiring to be lumped together with other crowdsourcing platforms in this way – which is why we are now taking a deep breath to explain calmly what we are trying to achieve with jovoto.
1. The idea behind jovoto – how jovoto was born
Yes, there are other crowdsourcing platforms. And there are other channels for creative contest, such as those often launched in university environments, asking students to submit ideas for a small or no reward. And people participate in these contest. Although some of these contests are said to be exploitative and unfair towards the creatives (they run the risk of working for nothing or selling-out the rights to their ideas) there is obviously a demand. Because contest are fun, challenging, and provide a forum for learning and experimenting. Jovoto is trying to create a platform on which both sides, the contest initiator and the contest participants – benefit and no-one gets exploited. Is this possible?
2. The jovoto process
We think yes. jovoto is, at this point, the only crowdsourcing platform in which the community itself gets to vote the winners and where everyone keeps the rights to their ideas. The client has no say at this stage. This in itself is an overwhelming concept – and brings with it a whole new set of challenges (see #3). Each contest participant holds the full rights to their ideas (See our Terms and Conditions, #5, # 6, #7, ).The prize money at jovoto is pretty high and usually a couple of thousand Euros and distributed across not only among first- to third place winners. Normally the top 12 rated receive a reward for their work. All of jovoto’s clients understand and are willing to invest in the crowdsourcing process, and not buy good ideas for little money. Often they are willing to pay even more as if they would pay hiring more traditional ways of idea creation because they appreciate the conversation as well as the added value the crowdsourcing process generates.
As a second instance the clients have the option to buy the rights to the ideas. This does not need to be the winning idea! When the client decides to buy an idea, jovoto arranges the contact to the author and manages the legal process. Jovoto also provides legal support to its community members. The ideas you post at jovoto remain yours. Every idea has a timestamp and if you’ve got the feeling that the client or someone else ’steals’ from your pool of ideas without officially buying them, you have our legal back up to review the whole case.
3. Ideas, not final designs
Jovoto is a platform for ideas, not final designs. Sometimes, we all get confused over this. What’s special about the process of idea finding and visualization at jovoto is that it happens in a semi-public situation. Ideas don’t normally get publicly discussed at the stage of development, but this is exactly what jovoto wants. It requires rethinking and the re-wiring of some old behavioural reflexes. Try to keep this in mind when rating contest submissions. Look out for the quality and the potential of the idea, not (only) how it is presented. In this semi-public process of creation, misunderstandings are prone to occur.
So: Crowdsourcing does not equal crowdsourcing. Crowdsourcing is just a technique and the small details in the Terms and Conditions for users and contest initiators can make all the difference and surely makes our platform one in which none of the parties involved get exploited. Sure, easy for us to say! But others are spotting this difference, too. You can read an insightful review about the Frank-Walter Steinmeier contest and jovoto’s approach at crowdsourcing at blogpiloten.
Voting behaviour, netiquette and fair play within the community are another story, and this is something we can only tackle step by step, by learning from the dynamics and reacting to them adequately. We are working on new features to stabilize voting processes, new venues for discussion and constantly improving our mechanisms for detecting unfair voting behavior
Lasty, it is the community who defines its own rules.

No crowdsourcing? No way! (Thanks to clagnut for the pic)


Barbarrosa
Hallo, ich habe auch die heiße Diskussion übers Bewertungsprinzip bei Eltern AG verfolgt und möchte diese nun hier fortsetzen.
Was ich jetzt erst festgestellt habe, dass man eine bereits abgegebene Bewertung nochmal verändern kann. Das war mir neu, geht glaube ich erst auch seit kurzem, oder?
Ich finde die Tatsache ganz gut, da ich oft spontan mal 10 Punkte gebe, aber im Laufe des Contest kommen dann noch bessere Ideen, die ich natürlich dementsprechend bewerten möchte.
Dann zum Vorwurf der Manipulation: Ich habe mir mal die Kandidaten der Plätze 1-6 beim Opendi-Wettbewerb näher angesehen und musste leider feststellen, dass einige wirklich konsequent ihre Mitkonkurrenten (alle, die weit vorne lagen) gebasht haben. Diese Tatsache finde ich völlig unsportlich! Ich habe es erst nicht für möglich gehalten, dass hier so ein Verhalten zu Tage tritt. Nun weiß ich es besser. Natürlich ist die Versuchung groß, muss ich gestehen. Aber ich habe mich bewusst dazu entschlossen, dies nicht zu tun. Ich weiß auch nicht, ob sich das so extrem auf das Endergebnis auswirkt. Habe auch noch keine Idee wie man das verhindern könnte.
Desweiteren ist mir aufgefallen, dass in letzter Zeit hier einige Nutzer einen rauen Umgangston pflegen, was ich sehr schade finde. Man muss ja nicht gleich dem Anderen ein Auge aushacken, nur weil man kritisiert wird.
Bisher fande ich es immer toll, wie hier kommentiert wird. Aber einige Beiträge im Sinne von, ich stelle jetzt mal ne Schrottidee ein, um zu beweisen, dass ich auch damit vorne landen kann, finde ich einfach unnötig. Mich würde interessieren, was die Motivation dafür ist. Das war’s erst mal. Bin gespannt auf Feedback.
Donner_Mayer
Hallo Barbarrosa, ich habe neulich auch mal bewusst ein paar für mich zumindest neue Gesichter/Profile im Zuge des Opendi Wettbewerbes angesehen und war über einzelne, wenige doch recht fassungslos. Ich meine hier jedoch Leute, die gar nicht teilgenommen, sondern nur bewertet und manchmal einen Kommentar abgegeben haben. Ich hatte es ja schon angesprochen, dass ich es völlig unverständlich finde, wenn systematisch, ohne Rücksicht auf die oft hohe Qualität einer Arbeit und den Arbeitseinsatz, gebashed wird. Auch mir fällt objektiv zu bleiben manchmal schwer. Wenn ich mir unsicher bin, ob ich einer Arbeit mit meiner Bewertung wirklich gerecht werden kann, lasse ich die Bewertung lieber ganz bleiben. Das habe ich inzwischen für mich beschlossen.Was die Vergabe von 10 Punkten betrifft, eine “Liebeserklärung” ziehe ich generell nicht zurück. Das ist der Grund, warum ich diese auch oft erst spät im Contest vergebe. Manche verbessern sich im Laufe des Wettbewerbs auch, da kann es passieren, dass ich die Bewertung noch anhebe. 10 Punkte vergebe ich auch nicht immer für die, nach meinem Gefühl, ganz herausragende Idee, sondern auch an Arbeiten, von denen ich glaube, dass sie für den Kunden wirklich relevant und einsetzbar sind und nicht nur wahnsinnig kreativ. Dann vergebe ich auch mal 10 Punkte an jemanden, der eine solide Grundidee hat und durch einen sehr langen, bewundernswerten Arbeitsprozess die Sache immer mehr weiterentwickelt und vorangetrieben hat auch wenn das Ergebnis vielleicht noch nicht 100% optimal ist.
Ich weiß auch nicht, wieviel das für das Gesamtergebnisse bringt, aber jeder sollte mal in sich gehen und für sich selber überlegen, was er hier will und welchen persönlichen Regeln er folgen möchte.
Was mir allerdings auch aufgefallen ist, es gibt Arbeiten, die klar und deutlich das Briefing nicht erfüllen und trotzdem mit guten Bewertungen weit vorne bleiben. Das ist für die, die dahinter kommen schon frustrierend.
Generell fände ich es auch nett, wenn beim Feedback der Ton konstruktiv und achtungsvoll bleiben würde. Ich kann mich darüber im Moment persönlich allerdings gar nicht beklagen.
nfreischlad
Hallo Barabarossa und Donner_Mayer! Super, danke dass ihr hier die Diskussion nochmal ankurbelt. Ich will erst einmal kurz noch was zum Votingsystem sagen,
zum Verhalten allgemein und dann einen kleinen Einblick in mögliche zukünftige Veränderungen geben.
Votingsystem: Abgegebene Bewertungen konnten schon immer noch einmal überdacht werden, ich denke dass ist auch sinnvoll so, eben weil Ideen weiterentwickelt werden und neue hinzu kommen. Aus der Community kam schon einmal der Vorschlag, das “Voting-Zurücknehmen” auf die “offene” Phase zu begrenzen – aber auch das ist unserer Ansicht nach nicht unbedingt sinnvoll, da genau diese “geschlossene” Phase, wo nur bewertet wird, wichtig ist um Bewertungen zu überdenken. Natürlich ist das auch genau die Phase, in der unfaires, systematisches Votingverhalten passieren kann. Wir reagieren auf verschiedenen Ebenen auf diese Situation: 1. in dem wir Diskussion darüber anregen und ein positives, familiäres Klima in der Community etablieren – grechtes Votingverhalten soll dadurch entstehen, dass alle hier den Community Gedanken verstehen, Regeln aus sich selbst heraus finden und aus Respekt gegenüber den anderen einhalten. 2. Beobachten wir das Votingverhalten, und ’systematisches’ voten fällt auf. Wir behalten uns vor, in extremen Fällen die Betreffenden, zu verwarnen und, wenn das nichts bringt. ggf zu Snaktionieren.
Was das Vergeben von Punkten betrifft: Ich denke, wie Donner_Mayer ihr Votingverhalten beschreibt, ist es genau richtig. Jedoch können natürlich auch spontan 10 Punkte für eine Idee vergeben werden, die einfach besonders ist, obwohl sie nicht 100% zum Briefing passt. Das die Ideenfindung offen bleibt und nicht nur ‘on briefing’ gearbeitet wird, finden wir wichtig und das ein kreativer Geistesblitz von der Community honoriert wird, ist eine starke Motivaiton zum mitmachen. Der Kunde wählt natürlich letztlich Ideen, die er selbst für Umsetzbar und am passendsten hält.
Sehr ins Detail gegangen was die Mathematik hinter dem Votingsystem betrifft ist Bastian ja bereits an dieser Stelle: http://www.jovoto.com/contests/eltern-ag/ideas/2526 Wen es interessiert, kann es dort nochmal genau nachlesen.
Im Grunde muss jovoto einen Balanceakt zwischen verschiedenen Polen leisten: Einerseits ’softe’ Maßnahmen, wie Kommunikation und Community-Aufbau, anderserseits ‘harte’ Reglen und ‘Kontrolle’ von oben. Das letztere wollen wir so weit wie möglich vermeiden und sind deshalb auch zurückhaltend bei der Einführung neuer Regeln.
Natürlich arbeiten wir auch am System und daran, die Prozesse so zu optimieren, dass die Contests gerecht und mit einem Gewinn für alle Teilnehmer ablaufen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, sind die bestehenden Features und Routinen anzupassen oder. ggf zu ändern.
Eine dieser neuen Maßnahmen ist die Einführung der ‘3 Beiträge pro Contest’- Richtlinie (siehe FAQs http://www.jovoto.com/blog/about-jovoto/faq/). Das verdeutlicht, dass es nicht um das Heraushauen von massenhaften Ideenasnätzen geht, sondern um durchdachte, eigenständige Konzepte.
Viele neue Features, die das gewährleisten sollen, sind bereits im Test oder werden von uns diskutiert. So soll die Darstellung der Ratingfunktion noch verbessert werden. Eine ganz wichtige neue Funktion wird das Bewerten (’Daumen hoch’) von Kommentaren sein. So können Community Mitglieder die besonders konstruktiv kommentieren positiv hervorgehoben werden.
Noch viel wichtiger wird der Schritt sein, diese Funktion und noch andere Funktionen mit dem Karma-Wert zu verknüpfen. In Zukunft soll Karma stärker als Barometer für ‘qualitativ hochwertiges’ Verhalten auf der Plattform dienen und es wird definitv Anreize geben, damit das Ernten von Karma Punkten Spaß macht.
Die Entwicklung solcher komplexer Features dauert naturgemäß eine Weile und kann nicht vom Zaun gebrochen werden. Warscheinlich sind auch sie noch nicht der Weishiet letzter Schluss – denkt dran, wir bewegen und hier auf ziemlichem Neuland: sowohl was die kreaitven Prozesse, die Arbeitsweise, die rechtliche Lage usw. betrifft. Es bleibt also ein Lernprozess und wir freuen uns über die Anregungen von Eurer Seite – gerne hier in den Kommentaren, wenn es öffentlich sein soll, oder über den Feedback button wie gehabt.