Die wahre Geschichte vom Verschwinden des Gemüsehändlers Günter Becker
Der Gemüsehändler Günter Becker möchte die Zuchini einer Kundin sein - und schwupp - ist er es auch.

Solution

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...�Na, ist alles in Ordnung? Sie sehen krank aus.�

Begrüßte sie ihn.

�N... nnein, n...nnein � i...iich bi...n o...okay!�

Versicherte er ihr.

�E...ein Pf...pf...pf... Pfund Toma... ?�

�Nein, diesmal m.chte ich gern etwas Topinambur, vier Tomaten, und von den gelben

Zucchini bitte drei mittelgroße!�

Unterbrach sie sein Gestammel.

Er wollte sagen:

Aber natürlich, gern.

Es entschlüpfte aber nur ein

�Ahmmmmm.�

Was weniger eine best.tigende .u.erung zur besonders guten Gemüsewahl als eine mit schmerzverzogenem Gesicht und heraustretenden Augen gemachte Zusammenfassung mehrerer ungesagter, aber gedachter Sätze war, die beim Verlassen seines Mundes zusammenklumpten. Wie ein pappiger Erdklumpen plumpste das �Ahmmmmm� aus

seinem Mund heraus, fiel auf den Boden und wollte wegrollen, als er es mit einem beherzten Schritt darauf am Boden fixierte. So, fast einen Spagat zwischen Zucchini?Stiege und Verkauftheke machend, sah er aus wie ein dicker balinesischer Tänzer mit Barong?Maske.

Nach mehrmaligem Schnaufen, welches der ungewohnten Bewegung geschuldet war,

brachte er es endlich zu einem:

�Ja, natürlich. Zucchini... Günter.

Er machte den Fehler, ihr dabei eine Hand über den Tresen zu reichen, die er zum

Ausbalancieren seiner äußerst fragilen Haltung vorher aufgestützt hatte und verlor das Gleichgewicht. Nach einer unfreiwilligen Drehung seines massigen Körpers um die eigene Achse, fing er sich wieder, stellte sich fest auf beide Beine und ließ die gerade herunter gerissenen Kiste Gurken links liegen. Er räusperte sich und tat als wäre nichts geschehen. Jedenfalls nichts Ungewöhnliches.

�Hm, äh, ja, Günter.� ...