Theater in die Kaufhäuser!
Infiltration! Theater pieces search for their action places themselves and encourage them to consume

Solution

Intro: Wissen wird schnell gegooglelt, Produkte schnell mal konsumiert. Äußerlichkeiten vereinnahmen uns Menschen und werden zu Ersatz von Werten, Persönlichkeit definiert sich zunehmend über Marke, unsere Selbstfindung erkaufen wir uns. Wir distanzieren uns von traditionellen Werten, vergessen ihre Vermittlung im direkten Kultur-Erleben. Der Tempel wird zum Kaufhaus. Dabei spiegeln sich gerade Kultur, Alltagskultur in Theaterstücken, zeigen sie uns Beispiele von Solidarität, Gefahr, Komik, Absurditäten des Daseins, helfen sie uns im Bewusstwerden und der eigenen Standortfindung.

Umsetzung:
Teil 1: Das Theater geht in die Kaufhäuser, in die Konsum-Tempel. Je nach Theaterstück in Supermärkte, Schuhläden, Obststände, Coffeeshops. Dort, wo sich ihre potentiellen Zuschauer stets zu finden sind. Dort, wo sie konsumieren. ("Man muss die Zielgruppe dort abholen, wo sie sind"). Über Plakatmotive wird der Ortsbezug hergestellt, sublime Irritation geschaffen.
Teil 2: Lautsprecherdurchsagen, die typisch sind für Einkaufpassagen, Kaufhäuser, Supermärkte, werden von Theaterspielern gesprochen und möglicherweise verfremdet mit theatralischen Mitteln: gesäuselt, gesungen, �
2. Möglichkeit: Textpassagen, gezielte Auszüge der beworbenen Theaterstücke werden zwischen Angebotsdurchsagen eingeflochten.
Ein mögliche Abrundung erfolgt über einen Zusatz wie: "diese Durchsage ermöglichte das Theater xy"

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